
Kontakte finden: Dein täglicher Job als Unternehmer
Im letzten Impuls habe ich dich gebeten, deine Geschichte in drei bis fünf Sätze zu fassen und dann damit mindestens zwei Menschen zur nächsten Veranstaltung deines Unternehmens einzuladen. Vielleicht hast du es gemacht. Vielleicht war es komisch. Vielleicht hat jemand Ja gesagt. Und genau das ist der Punkt: Du wirst nicht besser, indem du darüber nachdenkst. Du wirst besser, indem du es tust.
Denn die schönste Story nützt nichts, wenn du sie nicht erzählst. Und um sie zu erzählen, brauchst du Kontakte.
Dein einziger Job: Täglich zehn Menschen kennenlernen
Das klingt viel. Ist es nicht. Es bedeutet nicht, dass du täglich zehn Gespräche über dein Produkt führst. Es bedeutet, dass du täglich mit zehn Menschen in Kontakt trittst, online oder offline. Ein Kommentar unter einem Beitrag. Eine kurze Nachricht an jemanden, dessen Profil dich angesprochen hat. Ein Gespräch mit der Person neben dir im Kaffee. Das ist alles. Aber konsequent, jeden Tag.
Aus 10 Kontakten täglich entwickeln sich im Durchschnitt 2 interessante Kommunikationen. Das wären somit 40 neue Kontakte im Monat. Aus 40 im Monat werden 480 im Jahr. Und aus 480 echten, menschlichen Begegnungen (online wie offline) entstehen Kunden, Teampartner und ein Netzwerk, das sich selbst trägt, weil es auf echtem Vertrauen aufgebaut ist.
Wo findest du diese Kontakte?
Bewege dich dort, wo Menschen mit denselben Interessen sind wie du.
Online: Gruppen auf Social Media rund um Gesundheit, Tiere, Ernährung, Allergien, Wohlbefinden (genau das was zu deinem Produkt passt). Internet-Foren, Communities, lokale Gruppen.
Offline: Gesundheitsvorträge, Elternabende, Hundesittergruppen, Sportvereine, das Gespräch mit dem Nachbarn, das Cafe, der Ort wo man sich halt trifft.
Es geht nicht darum, gezielt zu jagen. Es geht darum, präsent zu sein, und wenn das Interesse da ist, den nächsten Schritt zu machen.
Kommunikation vor allem anderen
In der ersten Phase geht es um eines; ehrlicher Austausch. Du bist zu 100% bei deinem Kontakt. Kein Pitch, kein Produktlink, kein Businessgelaber. Du fragst. Du hörst zu. Du zeigst echtes Interesse. Wenn es passt, Austausch von Kontaktdaten.
Im nächsten Schritt; eine kurze Nachricht mit dem Vornamen, beziehend auf euer Gespräch, nicht zwingend auf das Ziel losgehen, sondern erst einmal die Kommunikation festigen, neugierig machen, mit einer offenen Frage am Ende, das ist genug.
Im weiteren Verlauf der Switch hin zur kurzen Sprachnachricht, da sie oft stärker als ein langer Text wirkt. Sie klingt menschlich. Sie baut Vertrauen auf. Sie zeigt, dass da eine echte Person ist, nicht ein Verkäufer mit Skript.
Die Visitenkarte 2.0 als Brücke
Wenn das Gespräch Fahrt aufnimmt, wenn echtes Interesse entsteht, dann ist der Moment, deinen Link zu teilen. Das kann die Empfehlungs-Seite von deinem Vertriebsunternehmen sein, muss aber nicht zwingend. Alternativ und aus meiner Sicht etwas was noch wesentlich besser wirkt, ist eine eigene personalisierte Webseite. So etwas wie deine Visitenkarte 2.0. Damit präsentierst du keine Verkaufsseite eines Unternehmens, sondern etwas, was als natürliche Verlängerung des Gesprächs dient: „Falls es dich interessiert, schau dir gerne mal meine Seite an. Ich habe dort auch ein paar persönliche Infos hinterlegt."
Drei bis sieben Tage später ein Follow-up. Nicht drängen, sondern begleiten.
Das ist kein Trick. Das ist menschliche Kommunikation. Und sie funktioniert, weil sie authentisch ist.
Deine Aufgabe diese Woche:
Kontaktiere zu Beginn täglich mindestens drei bis fünf Menschen, online oder offline. Kein Pitch, keine Erwartung. Nur echte Neugierde. Stell eine offene Frage. Hör zu. Biete Lösungen. Vernetze dich. Habe Geduld.
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